Ein ganzes halbes Jahr

Infos zum Buch

Autor: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Seiten: 544
Genre: Roman
ISBN: 978-3499266720
Preis: 9,99 €

Klappentext:

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Rezension zum Buch:

Die 26-jährige Lousia Clark ist eigentlich zufrieden mit ihrer Welt. Sie lebt zwar noch bei den Eltern aber sie arbeitet als Kellnerin im Buttered Bun was ihr sehr viel Spaß macht. Als das Cafe schließt und Louisa ihren Job verliert bewirbt sie sich, eher aus der Not heraus, um die gutbezahlte Stelle im Hause Traynor. Will Traynor, einst ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, der das Leben aus vollen Zügen genoss, ist jetzt aufgrund eines Unfalls an den Rollstuhl gefessel. Ab dem Hals abwärts gelähmt benötigt er Rundumbetreuung. Will ist sehr verbittert, nörgelig und verliert immer mehr Lebensmut. Um ihn auf andere Gedanke zu bringen soll Louisa ihm tagsüber Gesellschaft leisten, was sich als sehr nervenaufreibend herausstellt.

Es gibt diese Bücher, die einem noch lange nach dem Lesen beschäftigen und zum Nachdenken anregen und dieses ist eines davon. Sehr berührend erzählt die Autorin Jojo Moyes die Geschichte von Louisa und Will, die den Leser ab der ersten Seite fesselt. Es ist mir bislang nie passiert, beim Lesen eines Buches weinen zu müssen. Aber hier rührte mich das Ende des Buches wirklich zu Tränen. Hier wird ein Thema behandelt, an dem sich bestimmt viele Geister scheiden und welches mit großer Wahrscheinlichkeit viele Diskussionen anregt. Meiner Meinung nach wurde genau dieses Tabu-Thema von der Schreiberin des Romans sehr gut eingebunden, was es besonders macht. Durch die gewisse Dramatik, die zu keiner Zeit überzogen oder aufgesetzt wirkt, sondern immer einfühlsam und real ist es sehr echt und ergreifend. Die Ganze Geschichte lebt von den Gefühlen, die dem Leser vermittelt werden. Man lacht, weint und leidet mit den Charakteren.

Das wohl traurigste Happy End, das man sich vorstellen kann und definitiv eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe!

Bewertung:

5 von 5

*Werbung, Markennennung – Buch selbst gekauft!

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